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Attraktiver Spielplatz für Schrozbergs Kleinste

Schon 2017 konnte Martin Schäfer vom gleichnamigen Landschaftsarchitekturbüro aus Schöntal tolle Pläne für einen attraktiven Spielplatz auf dem freien Gelände beim Stadthallenparkplatz bzw.  vor dem Kunstrasenplatz präsentieren. Der Standort wurde deshalb gewählt, dass ein für das Baugebiet Brühl notwendiger Spielplatz nicht nur den Vorgaben entsprechend, sondern sehr viel attraktiver und es ein Platz für die ganze Wohnbevölkerung in Schrozberg werden könnte.

Bedingt durch die Standortfestlegung für den Neubau der Kinderkrippe genau auf diesem Platz war nun eine Änderung der Planung nötig.

Architekt Martin Schäfer präsentierte in der Sitzung seine Ausarbeitungen, wonach der Spielplatz durch die räumlichen Änderungen gar nicht negativ tangiert wird. Umgekehrt soll der Erdaushub vom Krippenbau für eine besondere Hügelgestaltung verwendet werden, so dass ein für einen „Spielbach“ förderliches Geländeprofil entsteht. Wie bereits bei der ursprünglichen Planung ist ein großes Spielschiff mit Sonnensegel vorgesehen, auf welchem nach Lust und Laune geklettert und gerutscht werden kann. Außerdem soll es ein kleines Beiboot geben, welches mit Sand gefüllt als Sandkasten dienen soll und ein Sandbagger am „Ufer“. Eine Schatzkiste soll gleichzeitig als Versteck und Sitzmöglichkeit angeboten werden, kann aber auch zum Unterbringen von Gerätschaften genutzt werden. In Richtung Westen wäre dann der „Spielbach“ mit integrierten Spielstationen wie Ziehwehr, Matschtisch und Pumpe angeordnet.

Lag die Kostenberechnung 2017 noch bei rd. 130.000 € muss nun nach vier Jahren mit Kosten von rund 159.000 € gerechnet werden, was hauptsächlich an den gestiegenen Preisen für die Spielgeräte liegt, aber auch auf die notwendig werdenden Zusatzarbeiten bei der Erdplanie.

Die meisten der zahlreichen Fragen aus der Ratsmitte zielten auf Planungsdetails hin, die Architekt Martin Schäfer allesamt bestens erläutern konnte. Als unglücklich wurde bei einer Wortmeldung die Standortwahl kritisiert, da durch die Nähe zur Kinderkrippe und dem Wohngebiet sich sicherlich die Geräuschentwicklung vom Spielplatzbetrieb negativ bemerkbar machen wird. Doch gerade die Nähe zum Baugebiet war bei der Standortwahl ausschlaggebend – so Bürgermeisterin Jacqueline Förderer, denn gerade dort sind im Moment die meisten Familien mit kleinen Kindern. Eine weitere Anmerkung zielte auf die Erweiterbarkeit des Krippengebäudes hin, was aber überhaupt keine Rolle spielt, da eine denkbare Erweiterung allenfalls in westliche Richtung erfolgen soll und bedacht ist. Auch die Ausgestaltung der Bepflanzung war Thema – insbesondere auf die Unterhaltslast und die daraus resultierende Arbeit für den Bauhof. Hier konnte der Experte aber gleich beschwichtigen, denn es sollen keine pflegeaufwändigen Hecken gepflanzt werden, sondern Bäume und Sträucher, die erst nach langjährigen Wachstumsphasen stark zurückgestutzt werden sollen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Ausstattung mit Spielgeräten, die nach Ansicht des Wortführers deutlich einfacher und damit günstiger ausgeführt werden könnte, damit aber die Kreativität der spielenden Kinder deutlich mehr gefördert wird.

So ging die Diskussion noch ein Weilchen weiter, bis sich schlussendlich bei der Abstimmung eine deutliche Mehrheit für die Planung von Architekt Martin Schäfer fand – bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung.

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