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Friedhofswege müssen erneuert werden

Architekt Martin Schäfer hatte auch noch ein zweites Thema bei der Oktobersitzung vorzustellen. Sein Büro war 2019 bei der Planung der Friedhofserweiterung beauftragt. Daher war es mehr als naheliegend, dass auch die Instandsetzung der Fuß- und Zuwege innerhalb des Friedhofes von ihm beurteilt werden.

Ausgangspunkt für den Auftrag war der mittlerweile eher kritische Zustand der Fußwege, die beim Bau des Friedhofes mit Porphyrpflaster ausgestaltet wurden. Das löst sich jetzt mehr und mehr auf, führt zu Verdrückungen und Pfützenbildung, damit also zu Stolperfallen und bei Frost Rutschgefahr. Der Aufwand für die Behebung von Schäden durch den Bauhof ist in den letzten Jahren immer mehr geworden, weshalb Überlegungen zu Alternativen angestrengt wurden.

Landschaftsarchitekt Martin Schäfer schlug nun einen Mix aus Granitpflaster und Asphalt als Wegbelag vor – eine Ausführung nur mit Granitpflaster wäre unverhältnismäßig teuer. Bei der Kostenbilanz der gedachten zwei Bauabschnitte stehen nämlich rund 283.000 € unter dem Strich.

Dabei wären dann die ringförmig verlaufenden Fußwege im Friedhofsbereich mit Graniteinzeiler eingefasst und asphaltiert, die Achswege sowie der Bereich um die Leichenhalle aber flächig mit Granitpflaster ausgeführt. Für die Bauabschnittsbildung bietet sich zunächst als erster Teil der Arbeiten die Erneuerung der Ringwege an, da teilweise die Zufahrt über die Achswege erfolgen muss, die dann im zweiten Bauabschnitt erneuert werden.

Einstimmig und nur bei einer Nachfrage wegen einer alternativen Belagsausführung fiel hier der Beschluss zur Umsetzung der Planung.

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