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Gemeinderat informiert sich über die Schule Schrozberg – auch vor Ort

Bereits eine Stunde vor Sitzungsbeginn traf sich das Gremium zu einem Rundgang durch die Schrozberger Schule. Anlass hierfür war die Einladung von Rektorin Stefanie Korder, die den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zeigen wollte, wofür das Geld des Digitalpakts Schule investiert wurde. Vor etwa genau einem Jahr war Rektorin Stefanie Korder bereits Gast im Gemeinderat, um über die Umsetzung des Digitalpakts zu informieren. Damals sprachen sich die Kommunalpolitiker einstimmig für die von der Rektorin vorgestellten Maßnahmen aus. Was dann in diesem Jahr passiert ist, zeigte Frau Korder direkt im Klassenzimmer. So durften die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte selbst Platz an den Schülertischen nehmen. Alle Klassenzimmer sind ausgestattet mit Schülertafeln sowie Bildschirmen und zwischenzeitlich kann damit auf den Tageslichtprojektor verzichtet werden. Über eine Halterung am Lehrertisch kann das Tablet der Lehrer direkt auf den Bildschirm über der Tafel übertragen werden. Dies erspart, so Rektorin Korder, unter anderem viel Material und Zeit. Abschlussklassen werden während deren letzten Schuljahrs mit Tablets ausgestattet. Die restlichen, etwa 50 Schüler-Tablets stehen in zwei Rollwägen den anderen Schrozberger Schülern bei Bedarf zur Verfügung. Die „Reservierung“ der Geräte erfolgt über ein Buchungssystem. Rektorin Stefanie Korder bedankte sich am Ende ihrer Vorführung ausdrücklich beim Gremium, für diese tolle Ausstattung. Allerdings nahm die Schulleiterin die Anwesenheit der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte auch zum Anlass auf die ein oder anderen „Baustellen“ wie etwa undichte Stellen am Dach aber auch veraltete Versorgungsleitungen mit Strom im Schulhaus hinzuweisen. Ersichtlich wurde dabei, dass in Zukunft definitiv Investitionen auf die Stadt Schrozberg zukommen werden. Doch auch bereits gelungene Baumaßnahmen wurden gezeigt, so führte der Rückweg über die Mensa, in welcher seit kurzem das Bezahlsystem bargeldlos über Chips erfolgt.

Zurück im eigentlichen Sitzungsraum, der Stadthalle Schrozberg drehte sich auch der zweite Tagesordnungspunkt um die Schule und Rektorin Stefanie Korder kam ihrem Versprechen aus ihrer Vorstellung im Gremium zu Beginn ihres Amtsantrittes nach und berichtete über den aktuellen Stand. Zuerst nannte sie einige beeindruckende Zahlen zu den Bauarbeiten rund um die Digitalisierung der Schule, so wurden z.B. rund 7.600 m Datenleitungen und rund 1.300 m Elektroleitungen verlegt. Und auch Schülerzahlen interessierten die Rätinnen und Räte: circa 420 Kinder besuchen derzeit die Schrozberger Schule, unterrichtet werden diese von 37 Lehrerinnen und Lehrern sowie kirchlichen Mitarbeitern und einer pädagogischen Assistentin. Aber auch das beherrschende Thema „Corona“ wurde natürlich angesprochen. Bisher, so die Schulleiterin, stehe die Schrozberger Schule noch gut da. Doch auch sie merkt die derzeit steigenden Zahlen, Stand 17.11.2021 konnten elf Kinder der Schule Schrozberg diese aufgrund einer angeordneten häuslichen Quarantäne nicht besuchen. Ganze Klassen mussten bisher noch nicht geschlossen werden, dies ist nach den Vorschriften notwendig, wenn 20 % der Klasse nachweislich mit Corona infiziert ist. Getestet wird momentan 3 x die Woche. Außerdem herrscht seit dem Eintritt in die „Alarmstufe“ Maskenpflicht. Der Wunsch der Pädagogin und auch des Gremiums war am Ende des Tagesordnungspunktes derselbe – hoffentlich gibt es keine weiteren Schulschließungen infolge der steigenden Zahlen.

Unser Bild zeigt den Gemeinderat in einem Klassenzimmer der Schrozberger Schule. 

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