session net

Gemeinderatsarbeit-Infoportal
Slide background

Planungsauftrag für Asylunterkünfte in Containerbauweise vergeben

Oft schon war in letzter Zeit im Mitteilungsblatt „Unter Uns“ und auf der Homepage der Stadt Schrozberg ein Aufruf zu lesen, dass dringend Wohnraum gesucht wird. Hintergrund dafür ist, dass Ende Dezember 2021 der Verwaltung die angemieteten Unterbringungsmöglichkeiten in dem landkreiseigenen Gebäude im Zeller Weg gekündigt wurden. Hier waren bereits 12 Personen im Rahmen der Anschlussunterbringung, für welche die Stadt Schrozberg zuständig ist, untergebracht. Mittelfristig müssen weitere, entsprechend einer vom Landkreis festgesetzten Quote voraussichtlich neun Personen untergebracht werden. Trotz aller Bemühungen konnten hier nicht genügend Mietobjekte gefunden werden. Die günstigste und vor allem schnellste Möglichkeit, hierfür entsprechenden Wohnraum zu schaffen wäre eine Containerlösung. Als Standort wurde die noch unbebaute Fläche in der Weststraße zwischen einem Wohnhaus und dem alten Bauhofgelände angedacht. Auch alternative Standorte wurden untersucht, aus unterschiedlichen Gründen dann aber wieder verworfen. Glücklich über solch eine Lösung, so die Aussage aller, ist niemand. Eine Integration könnte auf andere Art und Weise sicherlich besser gelingen und auch die Kosten, welche sich in einer Kostenschätzung einschließlich Herrichten der Fläche, Fundamentierung, Außenanlagen, Entwässerung und den Baunebenkosten auf ca. 385.000 € belaufen, haben erschrocken. Vielen Wortmeldungen folgten einer ersten Vorstellung solch einer Möglichkeit. Am Ende erfolgte ein einstimmiger Beschluss, eine Genehmigungsplanung für eine Asylunterkunft in Containerbauweise von Architekt Raphael Grups aus Niederstetten ausarbeiten zu lassen und einen erforderlichen Bauantrag einzureichen. Auch bei der Ausschreibung möchte man flexibel bleiben und trotz angekündigten teureren Mietpreise auch solch eine Möglichkeit dann in Betracht ziehen. Ein weiterer Auftrag für die Verwaltung war, sich weiter um Wohnraum zu bemühen, vielleicht wäre dann eine solche angedachte Containerlösung hinfällig, sowie auch Kontakt zu dem Arbeitskreis Asyl aufzunehmen. 

Menu