session net

Gemeinderatsarbeit-Infoportal
Slide background

Gemeinderat stimmt der Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2022/2023 zu

Entsprechend dem Kindergartengesetz hat der Gemeinderat jährlich eine Bedarfsplanung für das kommende Kindergartenjahr festzulegen und dieser wurde in der Mai-Sitzung einstimmig zugestimmt.

Bereits vorab finden für diese Bedarfsplanung Gespräche sowohl mit den Trägern und Kindergartenleitungen, als auch dem Kindergartenausschuss statt. Vorgeschlagen wurde dem Gremium dann ein 1-gruppiger Betrieb im Kindergarten Bartenstein – Ettenhausen. Im Kindergarten Leuzendorf bleibt das Angebot mit drei Gruppen bestehen. Die Kleingruppe dort wird im Kindergartenjahr 2022/2023 als Regelgruppe betrieben. Dafür wird wie bereits beschlossen der Umbau der Räume dort vorangebracht. Das Angebot für das Einzugsgebiet Schrozberg bei den kirchlichen Einrichtungen bleibt unverändert. Entsprechend der früheren Festlegung zur Betreuung der Kinder unter 3 Jahren ausschließlich in der künftigen Krippeneinrichtung soll die altersgemischte Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in den konfessionellen Kindergärten ab dem Kindergartenjahr 2023/2024 wegfallen. Dementsprechend werden die kirchlichen Träger beauftragt, die Betriebserlaubnisse für ihre Einrichtungen umzustellen. Der Betrieb der Kindergartengruppe im Kindergarten „Rappelkiste“ wird bis zur Fertigstellung des Krippenhauses „Farbenspiel“ fortgesetzt und dann als weitere Gruppe in den Kindergarten „Haus am See“ umziehen. Die jetzige Krippengruppe im „Haus am See“ wird dann ins neue Krippengebäude umziehen. Im Laufe der Diskussion zu diesem Tagesordnungspunkt wurde aus den Reihen des Gemeinderates der Antrag gestellt, den Betrieb der Kindergartengruppe im Kindergarten „Rappelkiste“ im evangelischen Gemeindehaus weiter zu betreiben. Der Gemeinderat stimmte allerdings mehrheitlich gegen diesen Antrag. Bürgermeisterin Förderer wies dazu schon vor der Abstimmung darauf hin, dass bereits von der evangelischen Kirchengemeinde Schrozberg signalisiert wurde, dass diese Räume bei Bedarf gerne wieder zur Verfügung gestellt werden können. Ein weiterer Antrag wiederrum wurde mehrheitlich angenommen. So wird bereits jetzt, noch vor Fertigstellung der Krippe eine Planung für eine Erweiterung in Auftrag gegeben um hier keine Zeit zu verlieren, sollten weitere Plätze notwendig. Hintergrund dafür ist die enorme Nachfrage nach Plätzen. Eigentlich sollte diese neue Einrichtung mit zwei Gruppen starten. Schon jetzt ist sicher, dass bereits zu Beginn drei Gruppen notwendig sein werden. Auch im Hinblick auf die baulichen Entwicklungen in Schrozberg was das Baugebiet „Brühl“ angeht, aber auch der Wohnungsbau in der Albrecht-Dürer-Straße ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage an Betreuungsplätzen zunehmen wird. Rund um die Diskussionen wurden einige Themen angesprochen, so ging es um die Zusagen an interessierte Eltern, die wieder zurück in den Beruf möchten. Eine verbindliche Zusage über die Aufnahme der Kinder ist wichtig, sowohl für Arbeiternehmer als auch für Arbeitgeber. Auch ein Kriterienkatalog kam zur Sprache. Gerade wenn Plätze knapp sind, wäre dies ein geeignetes Mittel zur Vergabe der Plätze. Die Vorschläge und Anregungen wurden von der Verwaltung, sofern noch nicht in der Vorbereitung, aufgenommen. Nun bleibt abzuwarten, wie das Kindergartenjahr verläuft und wie sich der Betrieb der Krippe auf den normalen Kindergartenbetrieb auswirken wird. Schließlich sollen alle Kinder unter 3 Jahren, die bisher auch in den Kindergärten betreut und dort rechnerisch mehr Plätze eingenommen haben, in der Krippe betreut werden, was wiederrum für „Entspannung“ in den Kindergärten sorgen sollte.

Menu