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Gemeinderatsarbeit-Infoportal
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Kurz berichtet:

  • Im vergangenen April wurden die Wegesanierungsarbeiten im neuen Friedhof Im ursprünglichen Angebot hatte sich gezeigt, dass es aufgrund der Asphaltpreise zu einer Überschreitung der Kostenschätzung gekommen ist. Zwischenzeitlich wurde von der Firma ein Angebot angefordert, welches statt der geplanten Asphaltbelägen der Wege ein Betonpflaster vorsehen würde. Dabei würden sich die Kosten stark verringern, nämlich von ca. 206.000 € auf nur noch etwa 158.000 €. Ein weiteres Angebot für die Ausführung im kompletten Friedhof wurde dazu noch eingeholt. Bisher wurde mit zwei Bauabschnitten geplant. Das Gesamtangebot beläuft sich auf 244.000 €. Nachdem dieser Betrag dann „lediglich“ die aktuelle Auftragssumme um ca. 40.000 € erhört, entschied sich der Gemeinderat für eine vollständige Ausführung des gesamten Friedhofs mit Betonpflaster. Damit wäre die Sanierung komplett und die Friedhofsbesucher können sich auf der gesamten Friedhofsfläche wieder sicher bewegen.
  • Im Jahr 2004 hat die Stadt Schrozberg die Tätigkeiten und Aufgaben der sogenannten Totengräber für die Friedhöfe der Stadt Schrozberg auf die örtlichen Schreiner übertragen. Im Jahr 2015 erfolgte die letzte Vergütungsanpassung. In der Juni-Sitzung wurden nun neue Vergütungssätze pro Bestattung einstimmig vom Gemeinderat beschlossen, welche bereits am dem 01.07.2022 gelten sollen. Außerdem wurde sich in diesem Zuge geregelt, dass auch ab dem 01.07.2022 im gesamten Stadtgebiet keine Bestattungen mehr an Samstagen durchgeführt werden.
  • Im Rahmen der Sanierung der Natursteinbrücke in Heuchlingen hat sich gezeigt, dass der dort fließende Eselsbach an eine der Flügelmauern der Brücke prallt. Vermutlich durch Starkregenereignisse und Schneeschmelze hat sich der Bachlauf ungünstig entwickelt. Durch weitere solche Ereignisse kann die bald fertiggestellte Brücke beschädigt werden und deshalb wurde hier dringender Handlungsbedarf gesehen. Realisiert werden soll nun nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates eine Schutzmaßnahme, welche die Platzierung von großen Blocksatzsteinen vor und unter der Brücke vorsieht, so dass der Bach nicht direkt das Brückenbauwerk „angreifen“ kann. Kosten dafür wurden vorläufig auf ca. 15.000 € geschätzt und werden außerplanmäßig für diese Maßnahme zur Verfügung gestellt.
  • Verwaltungsfachangestellte Katja Löhr, bisher noch tätig im Einwohnermeldeamt der Stadt Schrozberg wird ab dem 01.09.2022 die Aufgaben im Standesamt übernehmen. Nachdem sie einen dafür notwendigen Grundlehrgang besucht hat, wird sie ab sofort zur Stellvertreterin der Standesbeamtin ernannt, zur sogenannten Verhinderungsvertreterin. Ab dem 01.09.2022 wird sie dann, nachdem sie auch die dafür notwendigen drei Monate bereits in diesem Bereich mit tätig war, zur Standesbeamtin ernannt werden.
  • In der Sitzung vom 27.09.2021 hatte der Gemeinderat beschlossen, dass für den Bauhof ein Elektrofahrzeug geleast werden soll. Die Notwendigkeit für ein solches zusätzliches Fahrzeug ergab sich aus der damals durchgeführten Organisationsuntersuchung. Es wurden insgesamt acht Firmen angeschrieben mit der Bitte, ein Angebot für ein Leasing-Fahrzeug abzugeben. Die Anforderungen dafür wurden relativ allgemein gehalten, um damit genügend Spielraum für Angebote zu bieten. Zwei Angebote sind eingegangen. Das günstigste Angebot kam dabei über die Firma Hachtel aus Leuzendorf von der Firma Stradinger aus Wiesenbach. Fällig werden dafür 48 Monatsraten mit ca. 440 €. Ein Restwert wurde dann anschließend mit ca. 12.300 € angegeben. Wie momentan üblich muss allerdings hier mit einer Lieferzeit von 6-9 Monaten gerechnet werden und auch das Erhalten einer dementsprechenden Förderung kann nicht garantiert werden. Nach einer kurzen Diskussion wurde mit einer Enthaltung der Beschluss gefasst, dieses Auto zu bestellen.
  • Über drei Bausachen wurde in der Juni-Sitzung beraten. Zur Kenntnis genommen wurde dabei der Bau einer Flotationsanlage in Schrozberg, zugestimmt wurde dem Bauantrag zum Ausbau eines Dachgeschosses sowie der Errichtung von Dachgauben und dem Umbau einer Scheune zu zwei Wohneinheiten. Auch diese beiden Bauvorhaben befinden sich in Schrozberg.
  • Eine Spende einer Privatperson wurde gerne angenommen. Freuen darf sich dabei der „Lesetreff“ über ein Buch zum Thema „Feuerwehr“.
  • Bürgermeisterin Förderer informierte die Gemeinderäte über die zwischenzeitlich abgelaufene Angebotsfrist für die Beschaffung eines LF 20 für die Feuerwehr Abteilung Schrozberg. Bisher liegt nur eine noch ungeprüfte Vergabesumme von rund 524.000 € vor, 480.000 € waren dafür im Haushaltsplan eingestellt. In einer der nächsten Sitzung wird dann die Vergabe der Aufträge auf der Tagesordnung des Gemeinderates stehen.
  • Verschiedene Termine gab Bürgermeisterin Förderer bekannt und lud dazu ein: Der Empfang der Wirtschaft am Montag, den 04.07.2022 in der Schrozberger Stadthalle, das Jacobi-Fest vom 15. bis 18.07.2022 und der Besuch des Ministers für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk im Stadtgebiet im Rahmen einer Bahnfahrt „Vielfalt des ländlichen Raums“ am Freitag, den 29.07.2022.
  • Das Ergebnis des Stadtradlens für Schrozberg liegt vor – wir haben bereits darüber berichtet. Bürgermeisterin Förderer nannte nochmals die Zahlen für Schrozberg: 113 angemeldeten Teilnehmer haben in dem Aktionszeitraum 34.003 km erreicht und damit 5,2 t CO² eingespart.
  • 16 Personen aus der Ukraine sind zwischenzeitlich in Schrozberg gemeldet. Außerdem hat die Stadt Schrozberg ab Mitte Juli fünf Personen zur Anschlussunterbringung zugewiesen bekommen.
  • Aus der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung vom Mai 2022 wurde der Beschluss bekannt gegebene, ein Waldgrundstück auf Gemarkung Riedbach zu verkaufen.
  • Gute und schlechte Nachrichten hatte Bürgermeisterin Förderer vom Wirtschaftsministerium: Die Stadt Schrozberg wurde bereits beim ersten Versuch in das städtebauliche Förderprogramm mit dem Bereich „Nord“ Beantragt wurden 3,8 Millionen €, bewilligt wurden nur 900.000 €. Bürgermeisterin Förderer wies aber darauf hin dass es wichtig sei aufgenommen worden zu sei, in der nächsten Förderrunde sollen nun dementsprechende Erhöhungsanträge gestellt werden.

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