session net

Gemeinderatsarbeit-Infoportal
Slide background

Kostendeckelung für die Teilnehmer der Flurbereinigung Schrozberg-Spielbach 2 beschlossen

Am 11.01.2018 wurde auf der Gemarkung Spielbach die Flurbereinigung Schrozberg-Spielbach 2 angeordnet. Insgesamt umfasst das Verfahrensgebiet eine Gesamtfläche von ca. 1.388 ha. Ziel dieser Flurbereinigung soll die grundlegende Modernisierung des Wegenetzes zur Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen der Landwirtschaft sein. Zu Gast in der letzten Sitzung vor der Sommerpause im Dorfgemeinschaftshaus in Heiligenbronn war Steffen Held, der zuständige Sachbearbeiter vom Flurneuordnungsamt, um den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sowie den zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörern die Kosten und Finanzierung vorzustellen. Investiert werden soll in 9,2 km Hauptwirtschaftswege, in 5,7 km Wirtschaftswege, 2,9 km sollen zu Schotterwegen zurückgebaut und 3,1 km Schotterwege modernisiert werden. Darin enthalten sind 4,5 km Gemeindeverbindungswege mit Kosten von rund 735.000 €. Eine vorläufige Kostenschätzung ergibt Gesamtkosten von 4.750.380 €, nach dem Abzug von Zuschüssen von Bund und Land in Höhe von 4.035.000 € bleibt noch ein Eigenanteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Höhe von 715.000 €. Dieser soll je zur Hälfte von der Stadt Schrozberg und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Flurbereinigung bezahlt werden. Dabei wurden Kosten von 340 € pro Hektar kalkuliert. Zum Zeitpunkt der Aufklärungsversammlung im Mai 2017 ging man noch von ca. 200 € pro Hektar aus, was unterschiedlichen Faktoren geschuldet ist. Zum einen hat sich die Maßnahme auch wegen der Corona-Pandemie sehr verzögert, zum anderen sind steigende Baukosten dafür verantwortlich. Aber auch die nach der Aufklärungsversammlung stattgefundene Überprüfung der Wege hat gezeigt, dass beim damaligen Bau dieser Wege eine Tragschicht gespart wurde – was nun zu Mehrkosten führt. Sehr deutlich war dann die Rückmeldung bei einer in diesem Jahr stattgefunden Teilnehmerversammlung, dass die Schmerzgrenzer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Beitrag von 340 € pro Hektar damit erreicht sei. Bei einer geringeren Beteiligung hätte dies zur Folge, dass Flurneuordnungsamt Wege streichen müsste. Herr Held wies allerdings nochmals darauf hin, dass dies eine sehr gute Gelegenheit wäre zur Modernisierung der Wege mit einem sehr hohen Fördersatz. Bei nachfolgenden Sitzungen des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft, Bürgermeisterin Förderer und dem Flurneuordnungsamtes einigte man sich auf einen Beitrag in Höhe von 350 € pro Hektar für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ab einer Summe von über 740.000 € als Eigenanteil der Stadt Schrozberg übernimmt die Stadt Schrozberg die Mehrkosten zu 100 %. Dieser Vorschlag wurde auch dem Gremium unterbreitet und einstimmig beschlossen.

Menu