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50 Jahre Stadt Schrozberg – das soll 2023 gefeiert werden

Im Zuge der Gebietsreform in Baden-Württemberg wurden in den Jahren 1972 bis 1974 die ehemals selbständigen Gemeinden Ettenhausen, Leuzendorf, Riedbach, Schmalfelden, Schrozberg und Spielbach sowie die Stadt Bartenstein zur Stadt Schrozberg zusammen geführt. Die Übertragung des Stadtrechtes von Bartenstein zur Gesamtgemeinde Stadt  Schrozberg erfolgte am 28.05.1973. Dieses Datum soll zur Grundlage genommen werden, um das 50-jährige Jubiläum der Stadt Schrozberg zu feiern.

Manuela Schlecht, verantwortlich für Kultur und Veranstaltungen bei der Stadtverwaltung, hat verschiedentliche Überlegungen zusammengetragen. Hauptakt soll ein Wochenende im Juni 2023 (16.-18.) sein, da das direkt Jubiläumswochenende in den Pfingstferien liegt und zudem auch in Blaufelden deren Volksfest stattfindet. Bei diesem „Festakt“ könnte es von Freitag bis Sonntag bunte und unterschiedliche Aktionen mit sehr breit gefächerten Unterhaltungsprogramm für die gesamte Bevölkerung im Bereich der Stadthalle bzw. im Außengelände geben, konkretere Ideen hierzu bestehen schon.

Zudem könnte es anlassbezogen auch das ganze Jahr über besondere Aktionen bzw. Dinge geben – Manuela Schlecht hat hier die Idee von einem Schroz-Burger oder eine Schrozbergerle (Würstchen), die am Festwochenende angeboten werden. Oder eine Sonderbriefmarke, die das ganze Jahr gekauft und geklebt werden kann. Oder ein Jubiläumsbier, das mit eigenem Etikett versehen über das ganze Jahr gekauft und getrunken werden kann.

Weitere Ideen wären Aktionen von Vereinen wie geführte Wanderungen oder Radtouren, themenbezogen passende Veranstaltungen im Kulturprogramm oder ein Markt der Möglichkeiten als Plattform für die Vereine.

Im Gemeinderat wurde diese erste Präsentation der bisherigen Planungsideen sehr positiv aufgenommen. Es kamen auch noch Anregungen wie ein Wortvortrag eines Zeitzeugen beispielsweise am Bunten Abend der Vereine. Zudem sollen auch die Verantwortlichen der früheren Gemeinden und heutigen Ortsteile gerne mitwirken – also auch alle Ortschaftsräte sind somit aufgerufen worden. Eine Wortmeldung tendierte mehr zur Zurückhaltung – eine Würdigung im Rahmen des Jacobi-Festes wäre bei dieser Ideenumsetzung angedacht. Hierzu äußerte Bürgermeisterin Jacqueline Förderer ihre Bedenken, dass der Anlass dann im Jacobi-Getümmel untergehen würde.

Eine weitere Idee richtete sich an die Schulverwaltung, die Klassentreffen der früheren Abschlussklassen anstoßen könnte, die dann am Festwochenende stattfinden.

Es gab weitere Wortmeldungen wie beispielsweise eine Alternativüberlegung, das Festwochenende nicht bei der Halle, sondern beim Schloss oder im Gailwiesle, wo lange der Traditionsfestplatz für das Vorgängerfest des Jacobi-Festes war. Klar wurde dabei allen, dass es viel Organisation und gegenseitiger Unterstützung bedeutet und dass diesen Aufwand alle mittragen müssen – vornean vor allem auch alle Gemeinderäte.

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