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Breitband – wichtige Beschlüsse für die Zukunft der Stadt Schrozberg gefallen

Das Thema „Breitband“ fand sich in einigen Tagesordnungspunkten der vergangenen Sitzung. Den Beginn machte die Backbone-Planung vom Landkreis Schwäbisch Hall. Wie in vielen anderen Kommunen auch, stand in Schrozberg der Punkt „Öffentlich-rechtlicher Vertrag über die interkommunale Zusammenarbeit zur Verbesserung der Breitbandversorgung im Landkreis Schwäbisch Hall“ ebenfalls auf der Tagesordnung. Um die Bevölkerung im Landkreis Schwäbisch Hall mit schnellem Internet zu versorgen wurde eine Backbone-Planung erstellt. Im Schrozberger Rat war der Beschluss nach kurzem Vortrag durch Bürgermeisterin Förderer einstimmig. Somit schließt die Stadt Schrozberg einen Vertrag mit dem Landkreis ab. Mit dieser Backbone-Lösung soll das Grundgerüst für ein Breitbandnetz geschaffen werden, an welches die Gemeinden dann innerörtlich Netze anschließen können. Parallel erfolgt in Schrozberg über die Kommune der FTTB-Ausbau.

Weiter ging es dann mit der Vergabe zur Überlassung einer passiven Infrastruktur für die Breitbandversorgung. Bauamtsleiter Pöschik berichtete, dass das hierfür sehr aufwändige Vergabeverfahren zur Überlassung im Februar europaweit gestartet wurde. Nach mehreren Verfahrensschritten wurden so genannte indikative Angebote eingereicht und die Bieter zu einem Bietergespräch eingeladen. Hierbei wurde zwischen den möglichen Betreibern und dem Planer des Glasfasernetzes, dem Ingenieurbüro IPE technische Details besprochen und geklärt wurden. Aufgrund dieses Gesprächs war dann ein endgültiges Angebot abzugeben. Die mit der Durchführung der Ausschreibung beauftragen Anwaltskanzlei iuscomm aus Stuttgart war wiederrum mit der Überprüfung der Angebote beauftragt. Zum Abgabetermin ging ein Angebot ein und zwar von der Firma NetCom BW. Bauamtsleiter Pöschik berichtete den Gemeinderäten von einem Angebot, welches sich aus einer Fixpacht pro Anschluss für Privathaushalte und einer umsatzabhängigen prozentualen Pacht pro symmetrischem Anschluss für Geschäftskunden zusammensetzt. Dies entspricht auch den im Moment üblichen Marktpreisen für die Überlassung von passiven Netzstrukturen. Nach ein paar kurzen Fragen aus dem Gremium war hier der Beschluss einstimmig.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden noch die Arbeiten zum Tiefbau für die Breitbandversorgung vergeben. Hier ging es nun bei diesem Auftrag um das östliche Stadtgebiet – das westliche Stadtgebiet soll dann gegen Ende des Jahres ausgeschrieben werden. Bauamtsleiter Pöschik sprach von einem erfreulichen Ergebnis, da man etwas unter der Kostenschätzung liegt, was bei einem Auftragsvolumen von mehr 4 Millionen Euro sich dann doch bemerkbar macht. Auch die Firma, an welche die Arbeiten schlussendlich einstimmig vergeben wurden, gilt als kompetent und zuverlässig. Beim durchgeführten Vergabegespräch mit dem Geschäftsführer der günstigsten Bieterfirma KTS aus Heilbronn, wurden wichtige Informationen zum geplanten Bauablauf und der Durchführung der Maßnahme abgefragt. Die Fragen der Gemeinderäte konnten schnell beantwortet werden. Hier ging es vor allem um die „letzte Meile“, das bedeutet die Strecke von der Grundstücksgrenze bis ins Haus, bei welcher die Kosten dann von den jeweiligen Grundstücksbesitzern – natürlich nur bei Wunsch – übernommen werden müssen.

Dies heißt, mit diesem Beschluss wurden die Weichen für diese extrem wichtige Maßnahme weiter gestellt und bald kann begonnen werden. Wir werden Sie über das Mitteilungsblatt und auch die Internetseite auf dem Laufenden halten.