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In Bartenstein wird ein neues Feuerwehrhaus gebaut

Das Thema Feuerwehr beschäftigt den Schrozberger Gemeinderat immer wieder und so auch in der letzten Sitzung im Jahr 2018. Im weihnachtlich dekorierten Kultursaal konnte Bürgermeisterin Jacqueline Förderer den Architekten Rafael Grups begrüßen, welcher vom Gemeinderat mit der Planung eines Feuerwehrhauses West beauftragt wurde. Hier soll künftig für die Teilorte Bartenstein, Ettenhausen und Riedbach ein neues Domizil für die Feuerwehren stehen. Entsprechende Vorentwürfe wurden schon vorab mit den betroffenen Feuerwehren, Stadtbrandmeister Marc Möbus sowie dem Kreisbrandmeister Werner Vogel besprochen und die hier mitgenommenen Anregungen und Wünsche eingearbeitet. Nun war der Vorentwurf bereit in der Sitzung den Gemeinderäten präsentiert zu werden. Architekt Rafael Grups erläuterte den Gemeinderäten mit Hilfe einer Präsentation seine Ideen und Vorschläge. Zunächst ging er auf die Standortwahl ein, welche nach vier Vorschlägen von Seiten der Verwaltung und einer erfolgten Standortüberprüfung einen Platz in der Niederstettener Straße ergab. Hier soll auf einem städtischen Grundstück, für welches bereits ein Bebauungsplan existiert und somit Baurecht grundlegend vorhanden ist, ein neues Gebäude errichtet werden. Rafael Grups stellte den Kommunalpolitikern ein klar strukturiertes Gebäude mit Platz für zwei Fahrzeuge vor. Die Einfahrt zu dem geplanten Feuerwehrhaus soll aus westlicher Richtung erfolgen, die Abfahrt der Einsatzfahrzeuge in nördliche Richtung. 23 Stellplätze sind vorgesehen, hier gab es wegen der Anzahl und Anordnung in der anschließenden Fragerunde noch einige Vorschläge und Meinungsäußerungen. Der Eingang soll über einen zurück gesetzten und überdachten Eingang erfolgen und alle Räume sind über einen Mittelflur zugänglich, so auch die Fahrzeughalle, welche natürlich eine andere Höhenanforderung hat wie die anderen Gebäudeteile. Deshalb kamen von Seiten des Architekten auch zwei Vorschläge für eine mögliche Dachform, entweder ein Flachdach oder eine leicht Dachneigung von 5°. Beim Raumprogramm musste eine Vorgabe der Fachförderung berücksichtigt werden – eine klare schwarz/weiß Trennung, deshalb wurde im hinteren Teil eine Dusche eingeplant, um hier direkt nach dem Einsatz die Trennung von entsprechend verschmutzter Arbeitskleidung zu gewährleisten. Zu den Kosten konnte Architekt Rafael Grups eine Zahl von 900.000 € nennen, allerdings wies er darauf hin, dass es sich hierbei nur um eine Kostenschätzung handelt. Eine Kostenberechnung kann nach Auskunft des Fachmannes erst im nächsten Schritt erfolgen. Nun sollen auf Grundlage der vorgestellten Entwürfe dementsprechende Förderanträge nach den Förderrichtlinien des Landes Baden-Württemberg für das Feuerwehrwesen (Z-Feu) und Ausgleichsstock gestellt werden – der Beschluss hier fiel einstimmig aus.

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