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Über Abwassergebühren und Wasserzins wurden beraten

Letztmals wurden die Abwassergebühren im November 2016 für den Zeitraum 2017 bis 2018 kalkuliert. Nun hat die Stadt Schrozberg in Zusammenarbeit mit der Firma Schmidt und Häuser GmbH aus Nordheim die zentralen Schmutzwasser- und Niederschlagswassergebühren für die Jahre 2019 bis 2021 kalkuliert. Die geltenden Schmutzwassergebühr von 4,38 €/m³ gilt nun nach dem Beschluss des Gemeinderates mit Ausgleich der Vorjahresüber-/unterdeckungen weiter für die Jahre 2019-2021. Grundstücke, die mittels eines privaten Kanals an einer öffentlichen Kläranlage angeschlossen sind, zahlen nun entgegen des bisherigen Preises von 1,79 €/m³ mit Ausgleich der Vorjahresüber-/unterdeckungen nun 2,03 €/m³. Die Niederschlagswassergebühr liegt zukünftig bei 0,32 € je m², bisher mussten hier 0,33 € pro m² bezahlt werden. Eine umfangreiche Kalkulation der Abwassergebühren wurde den Gemeinderäten bereits mit den Beratungsunteralgen übersandt und nach einer kurzen Erläuterung durch Stadtkämmerin Carmen Kloß wurde einstimmig für die gemachten Vorschläge votiert.

Länger wiederrum war die Diskussion bei der Festlegung der Gebühren für den Verkauf von Wasser, den sogenannten Wasserzins. Auch hier musste neu kalkuliert werden, der seit dem 01.01.2018 gültige Gebührensatz beträgt 2,15 €/cbm netto. Die an den Zweckverband Hohenloher Wasserversorgungsgruppe (HWG) zu entrichtende Verbrauchsumlage im Jahr 2019 beläuft sich nach derzeitigem Stand auf 1,42 €/cbm – im Haushaltsplan 2018 waren für 2018 1,33 €/cbm vorgesehen. Bei einer Wasserbezugsmenge von 550.000 cbm, hier ist auch ein Wasserverlust von 40.000 cbm vorgesehen, beträgt die zu entrichtende Umlage voraussichtlich rund 781.000 €. Werden noch Endabrechnungen aus Vorjahren mit rund 10.000 € berücksichtigt, erhört sich die Umlage auf rund 791.000 €. Aufgrund aller weiteren relevanten Daten wurde ein kostendeckender Gebührensatz von 2,18 €/cbm ermittelt. Um aber den Verlustvortrag aus den Vorjahren von 64.723,08 € um ca. 11.000 € zu reduzieren, schlug die Verwaltung einer Anhebung des Wasserzinses auf 2,20 €/cbm vor. Der Verlustvortrag aus den Vorjahren und die Möglichkeit diesen zu reduzieren war dann auch Kernpunkt der anschließenden Diskussion. Ein Antrag einer Fraktion, den Wasserzins auf 2,24 €/cbm anzuheben, um genau diese Verluste weiter zu reduzieren wurde dann allerdings mehrheitlich abgelehnt. Mehrheitlich zugestimmt wurde dagegen dem Vorschlag der Verwaltung, somit beträgt der Wasserzins im nächsten Jahr 2,20 €/cbm.

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