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Musikschule Hohenlohe stellt sich vor

Musikalische Erziehung ist für die Entwicklung der Kinder sehr wertvoll und Schrozberg gehört neben fünf weiteren Mitgliedsgemeinden zu der Musikschule Hohenlohe. Die sechs Trägerstädte bezuschussen die Musikschule Hohenlohe jährlich und so wurde anlässlich der Beratungen zum Haushalt darum gebeten, den Leiter der Musikschule Hohenlohe in eine Gemeinderatssitzung einzuladen, um über den Aufbau und die Entwicklung der Musikschule zu berichten. Es traf sich daher sehr gut, dass Bürgermeisterin Förderer bereits den seit 01.12.2018 offiziell eingesetzten neuen Leiter der Musikschule, Andreas Straßer für die März-Sitzung eingeladen hatte. Dieser nutzte nach einer kurzen Vorstellung eine Präsentation, um über die Struktur, das Angebot, die Finanzierung und die tägliche Arbeit zu berichten. Die Musikschule Hohenlohe gehört zum Verband deutscher Musikschulen, wie weitere ca. 930 andere Musikschulen in Deutschland auch. Dieser Verband gibt einen Strukturplan und die Qualitätsrichtlinien vor. Die Musikschule Hohenlohe bietet eine musikalische Früherziehung für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren, Sprachförderung Singen-Bewegen-Sprechen, kurz SBS, Kooperationen mit Kindergärten und Grundschulen, sowie Instrumental- und Gesangsunterricht und hier nicht nur Einzelunterricht, sondern wie der Leiter Andreas Straßer berichtet: „zusammen musizieren macht noch mehr Spaß“ – auch in Form von Ensembles, Chören und Orchestern. Seine neuste Idee, welche er nun umsetzen möchte, ist die Arbeit mit Senioren – kurz die Geragogik. Der bundesweite Trend  vom Rückgang der Schülerzahlen sei auch Thema in der Musikschule Hohenlohe mit Verwaltungssitz in Niederstetten, doch dafür gibt es neben dem demografischen Wandel weitere Gründe wie Interessenverlagerungen und auch Überforderungen wegen voller Terminkalender. Anlässlich der Kinderzahlen und auch der aktuellen Entwicklungen zeigte sich der Leiter allerdings zuversichtlich was die Zukunft angeht. Zur Finanzierung zeigte Leiter Andreas Straßer eine Übersicht über den Gesamtetat der Musikschule Hohenloher, welcher erkennen ließ, dass rund 56 % der Ausgaben über Entgelte und Kostenersätze selbst finanziert werde, 30 % macht der Zuschuss der Mitgliedsgemeinden aus. Doch dafür wird einiges geboten, insgesamt 62 Veranstaltungen mit 174 Lehrerbeteiligungen fanden im Jahr 2018 statt, 12 Veranstaltungen davon in Schrozberg. Zum Schluss seines Vortrages ging Leiter Andreas Straßer auf die „Nebenwirkungen“ einer musikalischen Ausbildung ein und nannte Stichworte wie Persönlichkeitsentwicklung, Kreativität, Sozialverhalten, Konzentration, Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen sowie Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Durchweg positiv waren die anschließenden Wortmeldungen aus den Reihen der Kommunalpolitiker und nach einer kurzen Fragerunde wurde der Leiter Andreas Straßer verabschiedet.

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