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Bahnübergänge sind zum dritten Mal Thema im Rat

Bereits im Dezember 2017 besuchten Vertreter der WestfrankenBahn den Gemeinderat um hier über die geplanten Maßnahmen an dem Schrozberger Bahnhof und den vier Bahnübergängen im Stadtgebiet zu informieren. Der Gemeinderat hatte damals den Maßnahmen zugestimmt, in einer weiteren Sitzung im September 2018 auch der Übernahme von Kosten. Vor kurzem wurde nun der Verwaltung mitgeteilt, dass das Eisenbahnbundesamt dem vorgesehenen Umbau der beiden Bahnübergänge in Schrozberg in der Oberstettener Straße und der Bahnhofstraße so nicht zustimmen wird. Die hier möglichen Lösungen wurden nun in der Sitzung von Herrn Schaub und Herrn Seyfried, beides Mitarbeiter der WestFrankenBahn vorgestellt.

Bei dem Bahnübergang in der Bahnhofstraße muss, um hier zukünftig eine Halbschrankenregelgung zu ermöglichen und somit auch die Schließzeiten zu verkürzen, die Einfahrt in den Feldweg parallel zum Gleis verboten werden – so die gesetzlichen Vorschriften. Dies wurde vom Gemeinderat auch so beschlossen. Eine Erschließung der angrenzenden Grundstücke des Feldweges ist aber weiterhin gesichert, hierzu muss allerdings noch auf Kosten der WestFrankenBahn ein dementsprechender Weg geschottert werden.

Für eine Halbschranken-Regelung für den Bahnübergang in der Oberstettener Straße wäre ein Einfahrverbot in den Wurzgarten und in die Ladestraße zum Bahnhof notwendig – somit wären hier Einbahnstraßen erforderlich. Eine solche Lösung wurde aber weder von Verwaltung noch vom Gemeinderat – was einige Wortmeldungen zeigten – gewünscht. Dies bedeutet allerdings wiederum, dass hier Vollschranken gebaut werden müssen, was weiterhin eine längere Schließzeit bedeutet.

Nach einigen Rückfragen entschied sich der Gemeinderat für eine Halbschranken-Regelung in der Bahnhofstraße und eine Vollschranken-Regelung in der Oberstettener Straße. Dies wird leider keine Verkürzung der Schließzeiten in diesem Bereich mit sich bringen, die vorgestellte Alternative mit der Einbahnstraße im Bereich Wurzgarten und Ladestraße kam für die Räte allerdings nicht in Betracht.