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Planungsentwurf für den Neubau der Kinderkrippe wird vorgestellt

Für den Neubau der Kinderkrippe am Stadthallenparkplatz soll ein Zuschussantrag zum Ausgleichsstock gestellt werden. Grundlage für diesen Zuschuss, welcher bereits Ende Januar gestellt sein muss, ist ein Planungsentwurf mit einer Kostenberechnung. Und genau diesen Planungsentwurf mit Kostenberechnung stellte in der ersten Sitzung des Jahres 2020 der Planer Michael Fleck den Schrozberger Kommunalpolitikern vor. Manch einem war der Entwurf nicht unbekannt, wurde dieser bereits vorab im Dezember bei einem Termin mit dem Kindergartenausschuss vorgestellt. Planer Micheal Fleck bezeichnete dieses Gespräch als äußerst fruchtbar, denn hier wurden einige gute Vorschläge und Anregungen gebracht und nach Möglichkeit eingebaut.

Ein Flachdachgebäude in Elementbauweise auf einer konventionellen Bodenplatte soll dann als Krippe für Kinder von drei Monaten bis drei Jahren dienen. Die Pläne dafür zeigte Michael Fleck anhand einer Präsentation. Das Gebäude soll Nord-Süd-orientiert sein, dies bedeutet, die Gruppenräume zeigen in Richtung Süden mit viel Tageslicht, die anderen Räume wie Büro, Küche, Technik usw. in Richtung Norden. Ein größerer Kinderwagenabstellbereich war unter anderem Anregung aus dem Termin mit dem Kindergartenausschuss, dies wurde aufgenommen und so können die Eltern ihren Kinderwagen in einem extra Raum abstellen bis sie ihre Kinder wieder abholen. Der Flur, anfangs geplant als langer gerade Gang wurde etwas aufgelockert und die Raumaufteilung dahingehend geändert, dass sich im Gebäude Schlafraum an Schlafraum befindet. Auch ein Mehrzweckraum, welcher für Bewegungsübungen, als Eltern-Kind-Raum oder auch für Veranstaltungen genutzt werden soll wurde größer eingeplant. Weiter wurde die Anregung aus dem Gemeinderat, eine flexible Trennwand einzubauen um in genau diesem Raum noch mehr Platz zu haben, ebenfalls aufgenommen. Die Anzahl der Toiletten pro Gruppenraum wurde dann anschließend in der Runde diskutiert und nach einigen Wortmeldungen sowie einem dementsprechenden Antrag abgelehnt. Der Wunsch, möglichst zwei Toiletten pro Gruppenraum zu Verfügung zu stellen hätte am Ende doch zu erheblichen Mehrkosten geführt. So wird das etwas über 33 Meter lange und fast 14 Meter breite Gebäude etwa eine Nutzfläche von rund 337 m² haben und entspricht überall den Anforderungen der KVJS, allerdings, so Planer Michael Fleck, wurde alles so knapp wie möglich bemessen. Warum wurde auch gleich klar. Auf der Kostenberechnung stand unter dem Strich ein Betrag von rund 1,8 Millionen Euro. Stadtkämmerin Carmen Kloß berichtet, dass sie im Haushaltsplan 1 Million Euro an Förderung eingestellt hat, sie aber definitiv nicht mit dem vollen Betrag rechnet. Zugestimmt wurde dann dem Planentwurf einstimmig. Auf dessen Grundlage wird nun der dementsprechende Zuschussantrag gestellt.

Das Bild zeigt eine Visualisierung des geplanten Neubaus einer Kinderkrippe auf der Fläche zwischen Kunstrasenplatz und Stadthallenparkplatz.