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Gemeinderat stimmt der Beauftragung eines Einzelhandelskonzept und eines Vergnügungsstättenkonzept mehrheitlich zu

Nachdem die Teilfortschreibung des Regionalplans Heilbronn-Franken 2020 in naher Zukunft ansteht, stellt sich die Frage, welche Entwicklungsmöglichkeiten für die Stadt Schrozberg noch bestehen und wie der Einzelhandel zukünftig gesteuert werden kann. Vor allem vor dem Hintergrund der immer komplexer werdenden Rechtsprechung empfiehlt sich die Erstellung eines Einzelhandelskonzepts, um Bebauungspläne rechtssicher aufstellen bzw. anpassen zu können. Für genau solch ein Einzelhandelskonzept und eines Vergnügungsstättenkonzept hat die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung GMA der Stadt Schrozberg ein dementsprechendes Angebot unterbreitet. Die Kosten hierfür belaufen sich insgesamt auf 18.400 €. Neben der Basisleistung werden weitere Optionen wie beispielsweise eine Einzelhändlerbefragung, eine Bürgerbefragung und eine sogenannte Lupenbetrachtung beauftragt. Diese Lupenbetrachtung ist eine auf die erzielten Ergebnisse aufbauende individuelle Entwicklungsperspektive und Handlungsoption für den Schrozberger Stadtkern. Weiterer Bestandteil ist das sogenannte Vergnügungsstättenkonzept um hier auch die Festsetzungen in Bezug auf Vergnügungsstätten und Spielhallen zu überarbeiten mit dem Ziel, künftig Vergnügungsstätten auf städtebaulich geeigneten und verträglichen Teilräumen zu lenken, so dass keine Nutzungskonflikte entstehen.

Nach kurzer Diskussion stimmt der Gemeinderat der Beauftragung dieser Konzepte mit zwei Gegenstimmen zu.