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Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED

Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2019 wurde die Verwaltung beauftragt, ein Angebot zum schnelleren Umstieg der Straßenbeleuchtung auf LED einzuholen. Bürgermeisterin Förderer begrüßte hierzu Frau Espert von der Netze BW, welche ein sogenanntes Umsetzungskonzept vorstellte. Derzeit sind rund 1.200 Leuchtpunkte auf dem gesamten Stadtgebiet, die mit über 10 verschiedenen Leuchttypen versehen sind. Der Gemeinderat hat bereits 2015 zwei LED-Typen für das Stadtgebiet bemustert, die seitdem verbaut werden und nach dem Willen des Gemeinderats auch weiterhin verwendet werden sollen. Insgesamt sieht das Umsetzungskonzept der Netze BW einen Austausch von 961 Leuchtpunkten vor. Hierfür wurde eine Investitionssumme von rund 960.000 € für den Austausch der Leuchtkörper ermittelt. Unberücksichtigt sind jedoch notwendige Maßnahmen wie neue Lampenmasten, Lampenfundamente und Zuleitungen. Die durchschnittliche Amortisationsdauer der LED-Leuchten beträgt ca. 9 – 10 Jahre. Durch eine Bundesförderung wird der Austausch von Straßenlaternen zu LED-Lichttechnik mit einem Zuschuss von 20 % unterstützt, wenn mindestens 50 % Treibhausgaseinsparung realisiert wird. Die Mindestförderung liegt bei   5.000 €, hierfür ist eine Investitionssumme von mindestens 25.000 € notwendig. In vier Kategorien wurden die Bereiche unterteilt. Kategorie 1 ist der kurzfristig zu realisierende Austausch, hier geht es um die Straßenbeleuchtung, bei welcher die Bauarbeiten nun im Zuge der Breitbandmaßnahme umgestellt werden können. Für den Austausch von Leuchtmitteln soll hierfür nach dem Beschluss des Gemeinderates nun auch ein dementsprechender Förderantrag gestellt werden. Nicht förderfähig sind dabei allerdings die Kosten für die Erneuerung der notwendigen Masten, Fundamente und Erdkabel. Bei den drei anderen Kategorien wurden die Lampen eingeteilt in Kategorie 2, bei welchen der Austausch sukzessive erfolgen soll, bei Kategorie 3 wäre lediglich der Austausch der Leuchtköpfe von Nöten und bei Kategorie 4 wäre der notwendige Umfang erst noch zu klären. Einigen Fragen aus den Reihen der Kommunalpolitiker wurden beantwortet und passend zu dem Thema neue Standort von Straßenlaternen angesprochen, aber auch ein weiteres wichtiges und auch sinnvolles Instrument zum Einsparen von Strom wurde eingebracht – die Schaltzeiten der Straßenlaternen. Bestimmt wird hierzu in nächster Zeit Beratungsbedarf bestehen.

Zum Ende hin folgte der Gemeinderat einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, nämlich für die Straßenbeleuchtung der Kategorie 1 für den Austausch der Leuchtmittel einen Förderantrag zu stellen.