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Schrozberger Gemeinderäte sichten Leerstände im Ortskern Schrozbergs

Eine Anregung aus der Bürgerbeteiligung, Arbeitsgruppe Wohnen war, gemeinsam mit den Schrozberger Gemeinderäten eine Leerstandsbegehung im Schrozberger Ortskern zu unternehmen, um hier das Bewusstsein der Räte und Rätinnen zu schärfen, wie viele bereits leerstehende Gebäude und auch freie, unbebaute Flächen es in Schrozberg gibt. Hintergrund hierfür ist das oft diskutierte „Aussterben“ des Ortskerns und die Weiterentwicklung am Ortsrand. Auch in Schrozberg sind Bauplätze zwischenzeitlich Mangelware, die Nachfrage aber groß. Der Arbeitsgruppe hatte es sich deshalb zur Aufgabe gemacht die Leerstände in Schrozberg zu erfassen. Neben den leer stehenden Gebäuden sowie den unbebauten Grundstücken wurden weiter Gebäude mit Eigentümer über 70 Jahre aufgenommen. Insgesamt wurden so 350 Gebäude und Grundstücke erfasst – und dabei ist nicht das komplette Stadtgebiet von Schrozberg erfasst - hiervor ca. 30 unbebaute Grundstücke, 55 komplett leer stehende Gebäude, von welchen ca. 16 Gebäude als stark sanierungsbedürftig eingestuft wurden. Stellvertretend für die Arbeitsgruppe führte Frau Steffi Baumgartl-Müller die Kommunalpolitiker bei einem kleinen Rundgang zu unbebauten Grundstücke, aber auch zu leer stehenden Häusern. Den Kommentaren der Gemeinderäte und Gemeinderätinnen war hier doch das ein oder andere Mal ein Staunen zu entnehmen, gäbe es doch viel Potenzial für Bauwillige oder auch Interessenten von bereits bestehenden Immobilen. Die Erkenntnis am Schluss war bei allen gleich – Eigentümer können zum Verkauf eines Grundstücks oder Gebäudes nicht gezwungen werden. Trotzdem muss man weiter an diesem Thema bleiben, was die Verwaltung mit regelmäßigen Anschreiben an die Eigentümer oder auch der Weitergabe von Interessenten an die Eigentümer tut.

Unser Bild zeigt die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte bei ihrem Spaziergang durch Schrozberg zusammen mit Fr. Steffi Baumgartl-Müller.

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