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Büro Local Service stellt sich vor

Schon öfter Thema und vor allem wenn es um die jährlichen Beratungen zum Haushaltsplan ging, wurde immer wieder die Forderung laut, eine Organisationsuntersuchung in der Verwaltung und im Bauhof zu beauftragen. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause wurde ein dementsprechender Auftrag an das Büro Local Service erteilt und der Wunsch wurde geäußert, dass sich dieses Büro auch im Gemeinderat vorstellt. Diese Aufgabe übernahm zu Beginn der Oktober-Sitzung Frau Rosalinde Kottmann, Bürgermeisterin a.D.

16 Jahre Bürgermeisterin in Gschwend und 24 Jahre Verwaltungserfahrung bei der Stadt Schwäbisch Gmünd, aber auch die Arbeit als Dozentin prägen ihre berufliche Laufbahn und damit auch ihr Hobby, die Organisation so Rosalinde Kottmann. Unter anderem dieser Bereich, aber auch andere Dienstleistungen und ein Mietwagenunternehmen gehören zu dem Angebot des Büros Local Service. Einige Gespräche, sowohl mit Bürgermeisterin Förderer sowie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – sogenannte Interviews erfolgten seit der Auftragserteilung. Nun stehen die Auswertungen dieser Ist-Aufnahmen an sowie die Erstellung eines Organisationsschaubildes – einem vorläufigen Organigramm. Die Erstellung eines Abschlussberichtes mit qualifizierter Bewertung der organisatorischen und personellen Struktur sowie gegebenenfalls Veränderungs- bzw. Verbesserungsvorschläge gehören zu den abschließenden Arbeiten einer solchen Organisationsuntersuchung. Optional wäre auch die Begleitung des organisatorischen Prozesses möglich, so die Fachfrau. In Absprache mit Bürgermeisterin Förderer und Bauhofleiter Reiner Marschick soll nach der erfolgten Organisationsuntersuchung in der Verwaltung die im Bauhof stattfinden. Fragen, vor allem nach der Nutzung von Vergleichszahlen anderer Gemeinden beantwortete Frau Kottmann damit, dass eine Gemeinde, egal ob ähnliche Einwohnerzahl, selten komplett mit einer anderen Gemeinde vergleichbar ist. Als Beispiel nannte sie hier etwa den Sektor „Kindergarten“, in Gemeinde A gibt es nur kirchliche Kindergärten, in Gemeinde B nur städtische Angebote, was natürlich mit einem personellen Mehraufwand verbunden ist.

Nicht zum letzten Mal wird Rosalinde Kottmann Gast im Gemeinderat gewesen sein, die Auswertungen und der Abschlussbericht wird sicherlich nochmals Thema sein, allerdings sicherlich erst im Jahr 2021.