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Projekt „Fokusberatung Klimaschutz“ vorgestellt

Die Energieberater Heinz Kastenholz und Marco Hampele vom landkreiseigenen energieZENTRUM Wolpertshausen haben das Projekt „Fokusberatung Klimaschutz“ im Schrozberger Gremium vorgestellt.  Um die dringende Notwendigkeit zu Handeln hier aufzuzeigen, stellte Marco Hampele mit Schaubildern die Jahrestemperaturen in Deutschland und weltweit seit 1881 bis 2017 vor. Umso heißer, umso intensiver war der Rotton für dieses Jahr. Und der Rotton wurde zum Ende des Schaubildes erschreckend tiefrot. Beunruhigende Zahlen nannte der Energieberater bei den Auswirkungen des Anstiegs der Temperatur, hier steuert man auf eine Erwärmung von rund 3 – 4°C hin. Bei einer Erderwärmung von 2°C ist bereits mit einem Anstieg des Meeresspiegels von ca. 1 Meter zu rechnen, was unter anderem gewaltige Auswirkungen auf Städte wie beispielsweise Hamburg, Bremen oder auch auf Holland hätte. Auf einen globalen Anstieg von 1,5°C einigte man sich beim Übereinkommen von Paris. Eine CO-2-Reduktion um 40 % bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 und weitgehend CO-2-neutral zu sein bis 2050 ist das erklärte Ziel des Bundes.

Auch die Stadt Schrozberg möchte tätig werden. Marco Hampele sprach hier auch von einer zentralen Rolle, gerade auf der untersten Ebene – hier muss der Anfang gemacht werden und jeder auch noch so kleine Beitrag zum Klimaschutz ist wichtig. Nach einem erfolgten Erstgespräch sei es nun das Projektziel, Starthilfe für lokalen Klimaschutz zu geben durch Unterstützung und Beratung wie Klimaschutz trotz oder gerade wegen knapper Ressourcen. Themen könnten hier sein effiziente Gebäude, erneuerbare Energien, Mobilität, aber auch die Anpassung an den Klimawandel. Hier betonte der Energieberater, wichtig sei es nun klimapolitische Ziele zu formulieren, die politisch auch akzeptiert sind. Dies alles soll in verschiedenen Workshops erfolgen. Begleitet soll dieses Projekt auch von Öffentlichkeitsarbeit sein – Sie werden deshalb bestimmt in nächster Zeit öfters vom Klimaschutz in Schrozberg lesen.