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Gemeinderat beschließt die Umverlegung einer Wasserleitung in Schmalfelden und Erschließungsarbeiten in Spielbach

Für einen letzten in Schmalfelden vorhandenen Bauplatz gibt es derzeit einen Kaufinteressenten. Allerdings, quer durch diesen Platz liegt eine Hauptwasserversorgungsleitung, was bisher auch der Grund war, warum dieses Grundstück nicht verkauft werden konnte. Eine Umverlegung dieser Wasserleitung ist unumgänglich, die Gründe hierfür erläutere Bauamtsleiter Pöschik den Gemeinderäten in der Sitzung. Einer davon ist, dass für die vorgesehene Erweiterung des Baugebietes „Hetzel“ in Richtung Großbärenweiler diese Leitung sowieso verlegt werden müsste. Deshalb war nun auch der Vorschlag der Verwaltung, welcher auch einstimmig so vom Gemeinderat beschlossen wurde, hier etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, weiter auszuholen und schon jetzt im Vorgriff die für das spätere Wohngebiet benötigten Leitungen für Kanal, Straßenbeleuchtung und Breitbandversorgung zu erledigen. Hier ist nach einer ersten Kostenschätzung mit einem Betrag von etwa 144.000 € brutto zu rechnen. Eine Beteiligung der Hohenloher Wasserversorgungsgruppe, mit welcher die Planung abgestimmt wurde, in Höhe von etwa 20.000 €  wurde dafür in Aussicht gestellt.

Auch in Spielbach besteht dringender Bauplatzbedarf. Hier gibt es die Möglichkeit einer Nachverdichtung, allerdings, auch hierfür sind kostenintensive Erschließungsarbeiten notwendig. Zwei größere bisher freie Grundstücke könnten damit für eine Wohnbebauung genutzt werden, diese lassen sich noch jeweils in zwei Bauplätze aufteilen. Bei einem der beiden Grundstücke muss die Erschließung neu geregelt werden, da dieses Grundstück in zwei Bauplätze aufgeteilt werden soll. Bis zum Kauf durch die Stadt Schrozberg vor einigen Jahren war dies mit nur einem Gebäude bebaut, welches abgebrochen wurde. Die Kosten für die Erschließung für zwei Bauplätze hierfür belaufen sich auf etwa 71.000 €.  Ein anderes Grundstück wiederrum, welches bereits an zwei Bauherren veräußert wurde, liegt leider topographisch so ungünstig, dass es nicht an die vorhandene Kanalisation des Wohngebietes „Spielbach-Süd“ angeschlossen werden kann. Hier soll nun eine Erschließung über eine kleine Zufahrtsstraße zur Ortsdurchfahrt in westlicher Richtung erfolgen. Hier muss auf einer Strecke von ca. 75 m die notwendigen Infrastrukturleitungen verlegt werden, was den relativ hohen Preis von ca. 198.000 € begründet – so die erste Kostenschätzung des planenden Büros. Aber auch hier, so Bauamtsleiter Pöschik, stecken im Bereich dieses Grundstücks noch weitere zukünftige Möglichkeiten zur Nachverdichtung – was ausdrücklich gewünscht wird. Der Gemeinderat stimmte nach einige Wortmeldungen dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zu.