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Gemeinderatsarbeit-Infoportal
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Kurz berichtet:

  • Die Vergabekriterien für Bauplätze kamen zum ersten Mal zum Einsatz. Jeweils ein freier Bauplatz in Spielbach und in Schrozberg wurde vor kurzem zum Verkauf angeboten. Für den Bauplatz in Spielbach ging bisher keine Bewerbung ein, für den letzten Bauplatz im Baugebiet „Brühl-Nord“ lagen vier Bewerbungen vor. Nun war es Aufgabe des Gemeinderats diesen Bauplatz nach den beschlossenen Vergabekriterien zu vergeben. Dieser stimmte dabei einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung zu.
  • Für den Neubau des Feuerwehrhauses in Bartenstein wurde das letzte Ausschreibungspaket auf den Weg gebracht. Die Bodenbelagsarbeiten wurden zu einem Angebotspreis von rund 6.420 € an die Firma Lemke aus Schrozberg vergeben, die Fliesenarbeiten übernimmt die Firma Sprung aus Laudenbach für rund 19.000 €.
  • Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in verschiedenen Teilorten wurde bereits im März 2020 vom Gemeinderat beschlossen. Die Umrüstung soll nun mit einem zwischenzeitlich genehmigten Zuschuss in den Teilorten Eichholz, Ettenhausen, Ganertshausen, Gütbach, Heuchlingen, Klopfhof, Reichertswiesen, Riedbach und Wengertshof erfolgen. Insgesamt sollen dort 70 Leuchten ausgetauscht werden. Die Arbeiten wurden ausgeschrieben und zwei Angebote gingen dabei ein. Vergeben wurde der Auftrag schlussendlich an die günstigste Bieterin, die Firma Munz aus Bartenstein zu einen Angebotspreis von rund 78.000 €.
  • Die Erarbeitung eines Strukturgutachtens zur künftigen Abwasserbehandlung im Stadtgebiet wurde an das Planungsbüro IPE aus Schwäbisch Hall zu einem Angebotspreis von 59.000 € vergeben. Bei diesem Strukturgutachten ist neben dem Thema Phosphorreduzierung auf kommunalen Kläranlagen folgendes genauer zu untersuchen und gegenüberzustellen: Den Erhalt aller Kläranlagen und Nachrüstung/Erweiterung/Sanierung/Umbau, eine Teilzentralisierung durch den Anschluss von Riedbach oder Leuzendorf an die Kläranlage in Schrozberg sowie die Zentralisierung der Abwasserbehandlung durch die Aufgabe und den Anschluss beider Kläranlagen an Schrozberg. Hierbei war allen Gemeinderäten klar, dass die Abwasserbehandlung ein Dauerthema ist und bleibt, welches immer wieder neue Anforderungen und Aufgaben bringt. Dieses nun beauftragte Strukturgutachten kann bis zu 50 % seiner Kosten gefördert werden, ein dementsprechender Zuschussantrag soll gestellt werden.
  • Sechs Bausachen standen auf der Tagesordnung. Auf eine Erläuterung in der Sitzung wurde verzichtet, um die Dauer wegen Corona so kurz wie möglich zu halten. Jeweils einstimmig das Einvernehmen erteilt haben die Kommunalpolitiker folgenden Bauvorhaben: Dem Bauantrag zur Errichtung von Dachgauben und einem Carport auf einem Grundstück in Schrozberg, dem Bauantrag zur Überdachung der Frischluftzone zum Seuchenschutz in einem bestehenden Stall in Standorf, dem Bauantrag zum Neubau eines Schlacht- und Vermarktungszentrums ebenfalls in Standorf und dem Bauantrag zum Anbau eines Bürogebäudes mit einer Betriebsleiterwohnung an ein Wohnhaus in Spielbach. Zwei Bausachen nahm der Gemeinderat zur Kenntnis, nämlich den Bauantrag zum Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Garagen und Stellplätzen in Schrozberg und der Bauantrag zum Lageranbau mit zwei PKW- und fünf Fahrradstellplätzen und der Errichtung eines Regenrückhaltebeckens in Schrozberg.
  • Bürgermeisterin Förderer konnte den Gemeinderäten berichten, dass die Arbeiten zum Digitalpakt Schule gut voran gehen. Der Ausbau des WLANs und der mobilen Technik ist bereits weitgehend umgesetzt. Die Lehrer- und auch die Schülertablets wurden zwischenzeitlich ausgeliefert und werden nun an die beschlossen Lösung iServ angebunden.
  • Corona - Bedingt durch die Vorgaben vom Land im Blick auf die Testung der Schüler und Schülerinnen und auch der Kindergartenkinder muss die Stadt Schrozberg entsprechende Testkits besorgen. Im Blick auf die jetzt angedachte Testdauer bis Ende Mai wurden auf Kosten der Stadt Schrozberg bei einer Sammelbeschaffung, organisiert über den Landkreis, 2.000 Testkits bestellt.

Stand 20.04.2021 18 Uhr befanden sich 94 Schrozberger in Quarantäne, 53 infizierte Personen wurden vom Landratsamt gemeldet. 2/3 der Fälle, so Bürgermeisterin Förderer gehen auf ein Infektionsgeschehen in einem Betrieb in einer Nachbargemeinde zurück. Die 7-Tage-Inzidenz lag zu diesem Zeitpunkt bei 807,7. Bürgermeisterin Förderer berichtete weiter von verstärkten Quarantäneüberprüfungen wegen der immer noch hohen Zahlen. Verstöße konnten allerdings bisher keine festgestellt werden.

Wegen Corona wird es in diesem Jahr auch keinen Schrozberger Sommer geben, der für 20.06.2021 geplante Termin wird auf nächstes Jahr verschoben. Beim Jacobi-Fest will man soweit noch nicht gehen, im Moment plant man ein „kleines Fest“ im Gailwiesle ohne den Jacobi-Montag und die Festumzüge. Ob dies realisierbar ist wird sich zeigen, so Bürgermeisterin Förderer. 

  • Zwei Termine gab Bürgermeisterin Förderer bekannt, sofern sie denn wegen Corona stattfinden können: Eine Ortsvorsteher-Besprechung soll am Montag, den 10.05.2021 stattfinden. Ein erster Workshop zum Thema „Fokusberatung Klimaschutz“ ist für Donnerstag, den 20.05.2021 um 15 Uhr geplant.
  • Eine schlechte Nachricht hatte Bürgermeisterin Förderer zu verkünden: Ablehnungsbescheide in Sachen Förderrichtlinien Wasserwirtschaft für die Kanalsanierung Nord, die Krailshausener Straße und den Heerweg sowie für das Pumpwerk Speckheim gingen vor kurzem ein. Grund hierfür, so Bürgermeisterin Förderer, wegen zahlreicher Anträge eine Programmüberzeichnung.
  • Anders der Bewilligungsbescheid für die Fachförderung Kindergarten-Betreuungs-Finanzierung. Hier geht eine Förderung in Höhe von 409.200 € für den Neubau der Kinderkrippe nach Schrozberg – allerdings, dieser Betrag wird bei einer Förderung aus dem Ausgleichsstock abgezogen.