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Neuantrag in ein Städtebauförderprogramm für den Bereich „Nord“ auf den Weg gebracht

Ist die eine städtebauliche Erneuerung abgeschlossen, wird schon die nächste Maßnahme auf den Weg gebracht. So wurde bereits in der Sitzung vom 16.02.2021 die STEG Stadtentwicklung GmbH mit den notwendigen Untersuchungen beauftragt. Dabei stand die Analyse der vorhandenen Stärken und Defizite, der Chancen und Risiken im Bereich „Nord“ im Vordergrund. Daraus ergeben sich notwendige städtebauliche Maßnahmen, welche zu einer Attraktivitätssteigerung und einer innerörtlichen Stärkung von Schrozberg führen soll.  Die eigenständige Stadtplanerin Frau Anette Steinmayer-Geiger war in der Stadthalle zu Gast, um hier das geplante Gebiet und die Ziele vorzustellen. Eine Fläche von 18,01 ha soll dazu abgegrenzt werden. Als Ziele nannte sie hier die Stadtmitte von Schrozberg zu erhalten, attraktiv gestalten und den heutigen Wohnansprüchen anzupassen. Dabei soll historisch wertvoller Bestand gesichert und bewahrt werden, hier war unter anderem auch das Schrozberger Schloss gemeint. Weiter sollen vorhandene städtebauliche Missstände zeitnah abgebaut und eingedämmt werden, öffentliche Freiräume revitalisiert, gestaltet und aufgewertet werden. Weiter berichtete Frau Steinmayer-Geiger, sollen mit verkehrstechnischen Maßnahmen in den Wohnstraßen eine erhöhte verkehrliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erreicht werden. Anhand eines Planes zeigte sie dann verschiedene Handlungsfelder für das geplante Gebiet. Gekennzeichnet waren auf diesem Plan das Schrozberger Schloss mit der geplanten kommunalen Maßnahme zur Sanierung stadtbildprägender, historischer Gebäude und die Gestaltung der Schlossgasse sowie dem Platz hinter dem ehemaligen Gasthaus Linde. Eine weitere Kennzeichnung war bei der Sanierung von Wohnstraßen zu finden, außerdem die Sanierung privater Gebäude und die Belegung von fünf leer stehenden Gebäuden. Zwei weitere Markierungen waren im nördlichen Bereich von Schrozberg zu finden. Eine mögliche städtebauliche Planung für das ehemalige Areal der Zimmerei und auch das Areal Fashion Outlet waren dort markiert. Frau Steinmayer-Geiger rechnet am Ende mit Gesamtkosten von rund 6.384.000 € und auch hier wären 40 % von der Stadt Schrozberg als Eigenmittel aufzubringen. Nach der damit erfolgten Vorstellung des integrierten gebietsbezogenen Entwicklungskonzeptes „Nord“ und des geplanten Maßnahmenkatalogs im Gremium stand die Beschlussfassung an, welche nach kurzen Rückfragen einstimmig erfolgte. Nun muss der Antrag für die Aufnahme beim Regierungspräsidium Stuttgart eingereicht werden. Mit einer Aufnahme in ein städtebauliches Förderprogramm und die Bewilligung eines Fördermittelrahmens ist im besten Fall frühestens im Frühjahr 2022 zu rechnen.